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Kindheit

 

Hinter der "Die Strategin" verbergen sich der Name und die Existenz von Ingeborg Preininger und ich wurde als einzige Tochter von Katharina und Karl Preininger am 24.08.1967 in Wien geboren. Aufgewachsen in Floridsdorf, nahe der Alten Donau, wurde ich im "Hof" sozialisiert und verlebte dort mit den Kindern all der anderen Familien, die ungefähr zeitgleich zwischen 1966 und 1967 eingezogen waren, wunderschöne Kindertage. Heiße Sommertage und –Abende, in denen sich alles um das nächste Jolly-Eis oder das nächste Twinni drehte oder ob sich noch eine Wurstsemmel oder ein Kaugummi ausgeht.

 

Im Hof wurde viel gespielt, auch gerauft und gestritten, Radl gefahren, Verstecken gespielt und Fußball, das damals zu meinen größten Leidenschaften zählte. Nach Luft hechelnd gemeinsam mit dem Ball ins Tor zu fliegen und dabei ein Tor zu schießen, gehörte damals zu meinen größten Glücksmomenten! Im Wasserpark spielten wir dann "Räuber und Gendarm" oder "Indianer und Cowboy", wobei ich immer den Part des Winnetou spielen wollte, was sich nicht immer ausging, weil dies die begehrteste Rolle war! Im Winter gab es dann in der Nähe des Schnellbahnhofs ein sogenanntes Rodelbergl, auf den wir unermüdlich stundenlang unsere Rodel raufzogen, um dann möglichst schnell und gefährlich runterzurasen. Manchmal war auch die Alte Donau zugefroren und dann konnten wir Eislaufen, was ein besonderes Vergnügen war, wenn sich das Eis bei Windstille gebildet hatte.

 

Es war dann spiegelglatt und manchmal konnte man in die Tiefe des Wassers schauen und es war dann besonders gefährlich und wagemutig, wenn man darauf fuhr. An dieses mulmige Gefühl, eine Mischung von unvorhergesehener Gefahr, Abenteuergeist und Freiheit kann ich mich noch sehr gut erinnern. Meine Kindheit war auch von der Peter Alexander Show und einer glücklicheren Zeit der Fußballnationalelf geprägt und oft hatten wir daheim Besuch bzw. schauten gemeinsam bei Freunden fern.

 

Meine Kindheit vermittelte mir damit ein starkes Gefühl für Gemeinsamkeit und Gemeinschaft und war von einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl geprägt. Wir hatten nicht viel, es war nicht so egoistisch, dafür geselliger als heute. Diese Erfahrung hat sich tief in mir verankert, nämlich, dass es gemeinsam schöner ist und man durch das Teilen viel mehr bekommt als im Nehmen.