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Berufserfahrungen

Berufserfahrungen

 

So wie meine Ausbildungspalette und meine Interessen vielfältig sind, fallen auch meine beruflichen Erfahrungen umfassend und reichhaltig aus. Der rote Faden, der all die vielen Stationen miteinander verbindet, ist die Zusammenarbeit mit anderen Menschen, das Engagement für bestimmte unterrepräsentierten Gruppen bzw. mein Einsatz für - im weiteren Sinne gesehen - gesellschaftspolitische Themen und Anliegen.

 

Meine "frühen" Zwanzigerjahre verbrachte ich mit allerlei Jobs, irgendwie orientierungslos, betreute alte Menschen, war jahrelang Kinderbetreuerin in einer Kindergruppe und fragte mich, wo mich mein Weg mit meiner Ausbildung und mit meiner tiefen Sehnsucht etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun zu wollen, wohl hinführen wird. Nicht dass mir die Betreuung von alten Menschen und von Kindern keinen Sinn und keine Freude vermittelt hätte, aber ich suchte eine Beschäftigung, die mein Studium und meine Interessen mit meiner Schulausbildung verbinden sollte.

 

Die Ausbildung zur "Organisationsassistent/in für die Wiener Einkaufsstraßen" brachte für mich dann DIE WENDE schlechthin. Sie wurde für mich richtungsweisend und man könnte sagen, meine eigentlichen Berufsjahre, die mich erst auf MEINEN Weg brachten, fingen gerade erst an. Ich wurde von der Werbeagentur vom Fleck weg engagiert, die diese Initiative werblich betreute. Danach arbeitete ich dann jahrelang in der Wirtschaftskammer Wien, die ihr Referat des "Wiener Einkaufsstraßen Management" personell erweitern wollte, in zwei Funktionen als "Einkaufsstraßen-Managerin" und als "Projektleiterin der Nachfolgebörse Wien". In beiden Funktionen "inhalierte" ich Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Management und Koordination und musste mit einer Vielzahl von Menschen, die verschiedene Interessen und Ziele verfolgten, an einem Strang ziehen. Diesen Prozess der Meinungs- und Problemlösungsfindung musste ich koordinieren und in sinnvolle Bahnen lenken. Hier lernte ich nun endlich das, was in frühen Zeiten unter "Politik" im ursächlichsten Sinne verstanden wurde. Betroffene finden in einem teilweise konfliktreichen Meinungsbildungsprozess Lösungen für ihre Probleme und Anliegen, arbeiteten an gemeinsamen Zielen bzw. schworen sich auf gemeinsam getragene Visionen ein. Ich war glücklich. Ich fühlte meine theoretische Studienausbildung in der Praxis bestätigt – ich wusste nun, warum ich dort gelandet war. Diese Jahre prägten mich beruflich und persönlich nachhaltig und wurden mir in vielerlei Hinsicht zur Orientierung für die späteren Erfahrungen. Die Projektleitung der Nachfolgebörse brachte mich zudem mit vielerlei Rechtsthemen und juristischen Fällen in Kontakt, was mir viele Jahre später sehr nützlich wurde.

 

Die weiteren beruflichen Stationen waren die Funktion einer Beraterin in einer Unternehmensberatung (Gründungs- und Nachfolge-bzw. Übernahmeberatung) und die Leitung eines EU-Projektes, welches die Implementierung eines Gründungszentrums für Frauen und Männer (Unternehmer/innen) mit Kinderbetreuungspflichten zum Inhalt hatte. Jahre später hatte ich die Geschäftsführung in der operativ ausführenden GmbH für die Initiative GENUSS REGION ÖSTERREICH inne und betreute schließlich einige Jahre in der unternehmerischen Selbständigkeit als Unternehmensberaterin solch interessante Projekte wie das Marktmanagement für zwei Wiener Märkte und Integrationsprojekte für Wiener Unternehmer/innen mit Migrationshintergrund. Seit einiger Zeit entwickle ich nun soziale Dienstleistungen für die österreichische Landwirtschaft (siehe "Kunden" Punkt "Projekt Green Care") und bin gerade dabei als Projektleiterin ein kulinarisches Projekt mit Wien-Bezug zu starten (siehe "Kunden" Punkt Projekt Wien & Kulinarik). Parallel schließe ich mein Studium ab und habe ein Konzept für eine Akademie für Führungskräfte in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft entwickelt (siehe "Geschäftsbereiche" Punkt "Madison´s Philosophy Academy").

 

Mein größtes Anliegen in meiner Arbeitsweise ist immer eine umfassende differenzierte Gesamtschau des betreffenden Bereiches oder Themas, höchste analytische Akribie und höchste Problemlösungsorientierung. Ich gehe in alles GANZ hinein und hebe dann ein Konzept, eine Vision bzw. eine Problemlösung wie einen Schatz. Dieser Prozess ist manchmal sehr anstrengend weil die Problemlösung mich bis in den Schlaf hinein verfolgt und auf einmal in der Nacht DA IST bzw. manchmal "fliegt" sie mir auch ganz leicht und sanft bei einem Spaziergang zu. Je nachdem! Auf alle Fälle bin ich mit höchstem Engagement und Enthusiasmus bei der Sache – bis sie eben auf ihre Art fertig ist. Was ich mir als großen Erfahrungsschatz vor allem aus sehr stressreichen Zeiten mitnehmen konnte, ist es gerade dann INNE ZU HALTEN, den Standort neu zu bestimmen, im Kopf frei zu werden und seine Gedanken und Gefühle neu zu ordnen. Dieses Innehalten liegt jeder Definition einer Strategie zugrunde. Sie ist ihr Geheimnis und auch das Geheimnis des sinnvollen effektiven Tätig-sein. Das Innehalten verbindet mich wieder mit mir und meiner Vision, auf die die Gesamtstrategie basiert.